
UCI Gran Fondo Bulgaria: Tobias Hohagen löst WM-Ticket für Niseko
07.08.2026
Mag die „Kroppacher Schweiz“ genannte Region im Hachenburger Westerwald sonst eher für Ausflugsziele wie die Zisterzienserabtei Marienstatt oder ihre schöne, vom Flüsschen Nister durchzogene Landschaft mit hinreißenden Aussichtspunkten wie der „Spitze Ley“ bekannt sein, ist hier alljährlich am zweiten Wochenende im August auf alle Fälle der „Mörsbachmän“ DAS Highlight – und dies schon zum 40. Mal! Den Zusatz „legendär“ hat die Veranstaltung bereits von daher verdient. Dem Ruf der SG Mörsbach folgten am 09.08.2026 dementsprechend zahlreiche ambitionierte AthletInnen, aber auch solche, die sich zum ersten Mal bei einem Triathlon versuchen wollten. Bei trockenem Wetter, Sonne und etwa 27 Grad hieß es, die Rennmaschine in der Radwechselzone am idyllischen Freibad Dickendorf einzuchecken und sich rechtzeitig zur individuellen Startzeit am Beckenrand einzufinden, um die drei Teildisziplinen des Wettkampfs anzugehen. So waren 250 Meter zu schwimmen, 22 Kilometer auf dem Rad zu fahren und 5,5 Kilometer zu laufen – die beiden letzten Disziplinen über die typischen Westerwälder Höhen und Täler mit entsprechenden Höhenmetern. Abwechslung pur bot die Radstrecke: Rasante Abfahrten, knackige Anstiege und immer wieder herrliche Ausblicke auf Wälder, Wiesen und kleine Ortschaften, die man durchaus auch im Wettkampf genießen konnte. Viele HelferInnen sowie die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung sorgten für eine sichere und freie Fahrt auf der für den Verkehr nicht vollständig gesperrten Strecke. Der finale Lauf mit anspruchsvollen Trails, kurzen, steilen Rampen und dem Ziel an der Grillhütte auf den Mörsbacher Höhen verlangten noch einmal alles von den insgesamt 421 AthletInnen.
Zur Belohnung gab es jede Menge Beifall und beste Stimmung im Zielbereich mit kulinarischen Genüssen, Live-Musik und einer erfrischenden „Walddusche“ für die SportlerInnen. Dirk Cürten, der für Union Biesfeld Triathlon dabei war, durfte bzw. musste hier nochmals in der sehr stark besetzten AK M50 starten, da die Altersklasseneinteilung anders als sonst zumeist üblich nicht in 5-Jahres-Schritten, sondern in 10-Jahres-Abständen erfolgte. Einer guten Leistung und Platzierung tat dies keinen Abbruch: Seine Gesamtzeit von 1:20:47 bedeuteten AK-Platz 10 von 46 AK-Teilnehmenden; Gesamtrang 61 und die Erkenntnis, dass dieses familiäre Sportereignis in jedem Fall eine sonntägliche Reise wert war.




