
Sonntag 04.10.2026 – 28. Köln Marathon und Halbmarathon mit vielen Biesfelder Trias
30.09.2026
Zum nunmehr 28. Mal stand Köln am ersten Oktobersonntag wieder ganz im Zeichen des Laufsports: Rekordteilnehmerzahlen, hervorragende Wetterbedingungen, eine fantastische Stimmung entlang der Strecke und neue Bestmarken auf der Marathon- und Halbmarathondistanz machten die dortige Generali Marathon- und Halbmarathonveranstaltung zu einem außergewöhnlichen Sportereignis. Mehr als 41.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Start – darunter auch acht Biesfelder Athleten. Für sie bedeuteten die Läufe ganz unterschiedliche persönliche Herausforderungen: Dern Kampf um den Marathon-Vereinsrekord, die Rückkehr nach langer Marathonpause, der erste Marathon überhaupt oder der Vergleich mit den eigenen bisherigen Bestzeiten.
Hochspannung war insbesondere angesagt beim Marathon: Würde es tatsächlich nach 23 Jahren gelingen, die bisherige vereinsinterne Bestzeit von Holger Richter (2:56:22) zu unterbieten? Hier sorgte Martin Kohlgrüber allen voran für ein dickes Ausrufezeichen: Unter den Augen des bisherigen Rekordhalters, der diesmal als Zuschauer an Strecke kräftig mit anfeuerte, finishte er in super schnellen 2:49:30 und schnappte sich damit die Biesfelder Marathon-Krone. Was für ein Moment! In der Gesamtwertung belegte er damit den 124. Platz, in seiner Altersklasse M45 kam er auf einen hervorragenden 7. Platz. Chapeau und Glückwunsch! Aber auch die vier anderen „Marathonis“ aus dem Bergischen krönten ihre Teilnahme mit Bravour. Lars Kamphausen lief nach ebenfalls sehr flotten 3:08:40 Stunden ins Ziel und belegte in seiner AK Platz 87 von 848 Teilnehmern. Nur wenige Plätze hinter ihm folgte Leonard Scheuermeyer, dessen 3:16:41 eine neue persönliche Bestleistung bedeuteten.
Für Jan Haupt war der Köln-Marathon ebenfalls ein besonderer Lauf. Nach langer Marathonpause stellte er sich erneut der Herausforderung über 42,195 Kilometer und erreichte das Ziel erschöpft, aber glücklich nach 4:15:53 Stunden. Andreas Spanel komplettierte schließlich das Biesfelder Marathon-Quintett. Für ihn war der Kölner Lauf der erste Marathon überhaupt – das ist immer etwas ganz Besonderes. Er meisterte die Strecke in ebenfalls sehr respektablen 4:35:56 Stunden und kann auf ein erfolgreiches Debüt auf der Langdistanz zurückblicken.
Drei weitere Vereinsmitglieder waren schon zuvor über die 21,1 Kilometer an den Start gegangen – und auch hier gab es Grund zur Freude. Schnellster Biesfelder Halbmarathonläufer war Sven Eicker. Er „versteckte“ sich auf den ersten 8,5 km ein wenig im Windschatten des 1:30-Pacemakers; dann hatte er sich das Motto auf die Fahnen geschrieben „Mal sehen was so geht“. Und es ging viel: Er benötigte lediglich 1:28:44 und blieb damit unter der Marke von 1:30 Stunden. In seiner AK bedeutete dies Platz 71 von 1.071 Mitstreitern. Hervorragend! Nur wenig später querte Volker Werheid die Ziellinie in Domnähe: 1:30:03 stellt nunmehr seine neue persönliche Bestzeit dar, die er damit deutlich verbessern konnte.
Als Dritter im Bunde hatte Dirk Cürten, der am Wochenende zuvor sensationell den – deutlich kleineren – 10-km-Rheinhöhentraillauf in Linz mit 310 Höhenmetern gewinnen konnte, noch ein paar Körner für den Halbmarathon übrig und benötigte 1:38:25 für die Strecke in Köln (AK-Platz 35).
Jeder hatte sein eigenes Ziel. Jeder hatte seine eigene Renneinteilung. Jeder musste irgendwann auf der Strecke die berühmte Frage beantworten: Wie weit ist es noch? Aber eines hatten alle acht gemeinsam: Am Ende stand der Name Union Biesfeld Triathlon neben ihrem Ergebnis und die Freude, gemeinsam als Verein bei einem der größten deutschen Straßenläufe mit dabei gewesen zu sein.




